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Erste erhält Quittung als Knöllchen, Zweite gewinnt dickste Knolle, Dritte erntet alle Knollen, A-Junioren spielt reif wie Knolle, Alte Herren als Knolle mit Austrieb

Geschrieben von Michael Dannhauer am . Veröffentlicht in Senioren

Die Knolle als Gewächs kann metaphorisch ebenso auf den Fußball angewendet werden wie das Ei. Wahlweise kann man die volle Ernte einfahren, dem Gegner eine dicke Knolle ins Netz legen oder vom glücklichen Sieger sprechen, dem die dicksten Knollen einfach so zufallen. „Knolle“ ist jedoch auch die umgangsprachliche Abkürzung für den Ort Kornelimünster, in den unsere Seniorenmannschaften am Sonntag allesamt reisen mussten. Derby-Tag war also angesagt und insgesamt kann man auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken – mit einem Wermutstropfen!

Erste entdeckt Langsamkeit, Zweite entdeckt langsam Siegeswille, Dritte macht zu langsame Entdeckung, Alte Herren entdecken Entschleunigung der Langsamkeit

Geschrieben von Michael Dannhauer am . Veröffentlicht in Senioren

„Tempo, Tempo, Tempo!“ So hallte es am Sonntag mehrfach über den sonnenbeschienenen Sportplatz an der Monschauer Straße. Ob es nun just an dieser sonnenbeschienenen und angenehm temperierten Wetterkonstellation lag, ist schwer zu ergründen, jedenfalls änderte die zunehmend verzweifelter ausgerufene Aufforderung zumeist wenig am Spielgeschehen. Daher war der Ausruf „Tempo, Tempo, Tempo“ mitunter schon das Schnellste, was die Zuschauer bei den Spielen unserer Seniorenteams am Sonntag erleben durften. Daher muss man mit den 4 Punkten, die unsere drei Teams in aller Ruhe einfuhren, schon zufrieden sein. Für den Rest entschädigte das Wetter, das sowohl Zuschauern als auch Spielern einen angenehmen, gemütlichen und entschleunigten Sonntag bescherte.

Erste findet selbst versteckte Eier nicht, Zweite vergisst Eier zu suchen, Dritte tauscht Ball gegen faules Ei, A-Junioren gewinnt walisischen Osterbrauch Gymansa Ganu, Alte Herren zeigen jungen Häschen, wo der Storch die Eier klaut

Geschrieben von Michael Dannhauer am . Veröffentlicht in Senioren

„Eier, wir brauchen Eier!“  So hat einst, offenbar unter einem Testosteron geschwängerten Eiweißschock stehend, Oliver Kahn die wesentlichste und wichtigste Eigenschaft eines Fußballspielers beschrieben. Doch schon lange vor Oliver Kahn werden immer zu Ostern allerlei Wortspiele kreiert, die metaphorisch das Osterei mit zu erzielenden Toren oder zu gewinnenden Punkten in Beziehung setzen. Dem kann sich auch der Autor nicht entziehen. Die am Ostermontag  ausgetragenen Seniorenspiele, die alle drei Teams zum Eier suchen nach Konzen führte, waren dann auch voller österlicher Metaphorik. Für die Erste galt das  Motto: „Warm, wärmer, heiß, ganz heiß – wieder kalt!“  Die Zweite dagegen „eierte“ ziemlich rum, während die Dritte dem Gegner „zwei faule Eier“ ins Nest legte. Vier Metaphern in drei Zeilen, mehr geht nicht, daher jetzt, grün gefärbt und nicht gepellt, zu den Spielberichten.

Erste als Fackel im Sturm, Zweite im Auge des Taifuns, Dritte vom Winde verweht, A-Junioren mit Windstärke 8, Alte Herren hoch am Wind

Geschrieben von Georg Preußing am . Veröffentlicht in Senioren

Fußball ist ein Freiluftsport – und damit nichts für Wetterfühlige oder Leute, die ein Klima nur dann aushalten, wenn es in Saunalandschaften künstlich erzeugt wird. Im Fußball ist man auf den Weiten des Platzes den Naturgewalten, abgeschirmt nur durch ein dünnes Leibchen namens Trikot, schutzlos ausgeliefert. Das kann Spaß machen, kann aber bei einem Wetter wie an diesem Wochenende auch dazu führen, dass einem der Sturm der Liebe zum Fußballsport schon mal abhanden kommt, gepaart mit der Frage, warum man nicht einfach Hallen-Halma, Indoor-Mau Mau, Extrem-Couch Kniffel oder sonst irgendeiner durch klimatische Faktoren weitgehend unbeeinflussten Sportart nachgeht. Immerhin geht man zumindest in puncto Beschaffenheit des Untergrundes zunehmend dazu über, den Auswirkungen der Natur auf ein Fußballspiel Einhalt zu gebieten. Die Erfindung des Kunstrasens dürfte also wesentlich dazu beigetragen haben, dass die durch Dauerregen und Sturmböen beeinflussten Spiele der Senioren überhaupt stattfinden konnten.  Daher konnten die Zuschauer an diesem Wochenenden gleich fünf neue Folgen der einst erfolgreichen ARD-Vorabendserie mit dem Titel „Gegen den Wind“ erleben, leider mit meist ungutem Ende für unsere Seniorenteams.

Erste erlebt Gleichung mit zwei Bekannten, Zweite völlig aus dem Algorithmus, Dritte zeigt Zahlentheorie, A-Jugend kürzt an der richtigen Stelle, Alte Herren mit Mengenlehre

Geschrieben von Georg Preußing am . Veröffentlicht in Fußball

Fußball ist Mathematik. Schon dem Zusammenrechnen einer Tabelle liegen komplexe Additionsprozesse zu Grunde. Und für das Erstellen eines Spielplans einer Liga mit 16 Mannschaften sind eigens mathematische Schlüssel entwickelt worden. Auch das Spiel selber hält einige mathematische Rechenaufgaben bereit. Grundsätzlich ist es nicht erst seit Guardiola günstig, immer und überall in Ballnähe Überzahl zu haben und eine Unterzahl zu vermeiden. Dies erfordert von den Spielern ständiges Durchrechnen der Zahlenverhältnisse auf dem Spielfeld. Denn nicht nur sie wissen: Gelingt das mit der ständigen Überzahl, ist es wahrscheinlicher, ein Spiel zu gewinnen. Wer allerdings weiß, dass laut der Wahrscheinlichkeitsrechnung die Wahrscheinlichkeit, dass sich zwei einander ausschließende Wahrscheinlichkeiten zutreffen gleich der Summe der Wahrscheinlichkeiten ist, der muss einsehen, dass Fußball immer auch eine Rechnung mit einigen Unbekannten bleibt. Damit ist im Fußball, um mit Einstein zu reden, alles relativ. Und genauso verlief auch das Wochenende unserer Seniorenmannschaften: nur relativ erfolgreich!

E1: Jungs, ihr könnt Stolz sein!

Geschrieben von Yannic S. am . Veröffentlicht in E1-Junioren

Nach dem in der letzten Woche völlig verkorksten Saisonauftakt gegen den TV Burtscheid, in dem unsere Spielweise eher einer bedingungslosen Kapitulation gleichkam und man sowohl Kampf als auch Spielwitz vermissen lies, stand für die E1 heute Eintracht Verlautenheide auf dem Spielplan. Die Jungs hatten sich viel vorgenommen und so war das Bild in der Kabine legendär, wie sie, sobald der Trainer den Raum betrat, sofort vollkommen ruhig und konzentriert waren. Die Ziele waren schnell gesteckt. Heute war ein aufopferungsvoller Kampf von Jedem notwendig und das Selbstvertrauen auch mal alleine was zu versuchen. So begann die Partie dann auf unserem Kunstrasenplatz und die erste Ecke entpuppte sich gleich als Torgarant. Die mustergültig getretene Ecke von Noah H. fand den Kopf von Noah A., der in Bundesligamanier den Ball über die Linie drückte. Ein Klasse Kopfball, wie man ihn besser nicht spielen kann. Im Anschluss auf den Anstoß der Verlautenheidener, die sich das erste Mal richtig vor unser Tor getraut hatten, führte ein schnell gewonnener Ball zu einem wundervoll gespielten Konter, in dem sich Noah A. wieder mal als geborener Thomas Müller Doppelgänger herausstellte, der geschickt zwei Gegenspieler aussteigen lies und in unverwechselbarer Weise den Ball in die Maschen drosch. 2:0 hieß es für den SCL!

Erste erfolgreich mit überpünktlichem Meeting, Zweite mit unangenehmen Termin, A-Jugend erlebt Rendezvous à la Deja-vu, Alte Herren schaffen Doodle-Diplom

Geschrieben von Georg Preußing am . Veröffentlicht in Senioren

Fußball ist Terminsache. Und schon deshalb nicht einfach! In der Regel müssen mindestens 11 Personen gleichzeitig zur gleichen Zeit am gleichen Ort sein. Gerade im Kreisliga-Bereich ist alleine dies schon eine logistische Herausforderung. Dabei kann schon die Frage nach dem Treffpunkt für den Ausgang eines Spiels richtungsweisend sein. Und das nicht nur mit Blick auf die Mannschaftskasse, die sich  generations- und vereinsübergreifend über zusätzliche Beiträge der Zu-Spät-Kommer freut. Auch die berühmte Trainerfloskel: „Wir müssen von Anfang an wach sein!“  kann nur greifen, wenn der Treffpunkt so gewählt, dass die Spieler ausreichend früh aufstehen müssen, um der Aufforderung des Trainers aufgeweckt nachkommen zu können. Insofern erlebten unsere Seniorenmannschaften am Wochenende ganz unterschiedliche Terminsachen.